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Veröffentlichungsdatum: 29.02.12

Dernbacher Chirurgen-Nahtkurs stößt erneut auf bundesweites Interesse

 

Herz-Jesu-Krankenhaus organisiert gefäßchirurgische Fortbildungsveranstaltung

Der gefäßchirurgische und mikrochirurgische Nahtkurs unter der Leitung von Dr. Franz-Josef Theis, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach (rechts im Bild), zeichnete sich auch in diesem Jahr wieder durch reges Interesse und intensives Üben der teilnehmenden Chirurgen aus. Erstmalig in diesem Jahr wurde das überregionale Tutorenteam durch Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover ergänzt. Herauszuheben ist Prof. Dr. Vogt (links), einem der renommiertesten Plastischen Chirurgen Deutschlands. Mitte: Dr. Georg Weimer, Chefarzt der Klinik für Handchirurgie, plastische Chirurgie und Unfallchirurgie, Marienhaus Klinikum St. Elisabeth, Neuwied.

Dernbach/Pfronten. Bereits zum 5. Mal hatte das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach zu einer speziellen Fortbildungsveranstaltung nach Pfronten im Allgäu eingeladen. Mit einer ausgewogenen Mischung aus Theorie, Praxis und Lernerfolgskontrolle ging es im Rahmen des mehrtägigen Workshops um das Erlernen verschiedener gefäßchirurgischer und mikrochirurgischer Nahttechniken. Diese kommen beispielsweise zur Anwendung, wenn ein verstopfter Gefäßabschnitt gegen eine Prothese ausgetauscht werden muss.
Wissenschaftlicher Leiter des Kurses ist Dr. Franz-Josef Theis, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach. Gemeinsam mit so renommierten Referenten wie Prof. Dr. Peter Vogt, Ordinarius und Chefarzt der Uniklinik Hannover sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Plastische Chirurgie, erhalten die teilnehmenden Chef-, Ober- und Fachärzte wertvolle praktische Ratschläge und so manchen Tipp aus dem „Nähkästchen“ der erfahrenen Tutoren.
Als Übungsmaterial stehen den Medizinern, die aus dem ganzen Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland kommen, tierische und künstliche Blutgefäße zur Verfügung. Dabei geht es sowohl um die Versorgung größerer Blutgefäße als auch um mikrochirurgische Techniken an kleinsten Tiergefäßen unter Zuhilfenahme von Lupenbrillen. Aufgrund der positiven Resonanz findet der Kurs jährlich statt und wird seitens der Bezirksärztekammer mit einigen Fortbildungspunkten zertifiziert.