Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach
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Geschichte


Historie - aus der Geschichte des Krankenhauses


1900
kaufte der Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi das Grundstück zum Bau eines Krankenhauses.

1902
Grundsteinlegung

1904
Einweihung des Krankenhauses am 2. Juni.

1905
wurden schon 338 Kranke gepflegt und 20 große und kleine Operationen gezählt.

1936
Einrichtung der chirurgischen Fachabteilung und Einstellung eines Chefarztes

1937
wurde das erste Entbindungs- und Wöchnerinnenzimmer eingerichtet. In der Chronik steht: "Bei den Hebammen erstmals fließt das Wasser".

1945

war das Krankenhaus ausdrücklich für die Zivilbevölkerung bestimmt, während die übrigen Krankenhäuser in der näheren Umgebung als Reservelazarette eingerichtet wurden.

1952
Einrichtung der Fachabteilung Innere Medizin

1960
wurde wegen akuten Platzmangels in den Funktionsräumen ein Personalwohnheim gebaut.

1963

erfolgte die Aufnahme der Belegabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

1970
wurde der erste Spatenstich für das neue Krankenhaus vollzogen.

1971
wurde die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin eröffnet.

1972
war das Jahr der Einweihung des neuen Krankenhauses

1976
erfolgte die Einrichtung der neuen Hauptabteilung für Röntgen- und Nuklearmedizin

1993

Umbau der radiologisch-nuklearmedizinischen Abteilung und Erweiterung auf 10 Betten; dadurch wurde sie zur größten derartigen Abteilung in Rheinland-Pfalz.

Anschaffung des ersten Computertomografen im Westerwald.
Erweiterung der modernen gynäkologischen Doppler-Ultraschalluntersuchungsmethoden

1995
Start einer neuen Kooperation zwischen der radiologisch-nuklearmedizinischen Abteilung im Herz-Jesu-Krankenhaus und der niedergelassenen Radiologin, Dr. Angela Noll

1996
Eröffnung der Dialysepraxis Dr. Dehnert / Dr. Roth auf dem Gelände des Krankenhauses.

1998
Eröffnung der pneumologischen internistischen Gemeinschaftspraxis Prof. Dr. U. Cegla / Dr. H.-J. Jost am Herz-Jesu-Krankenhaus.

1999
Inbetriebnahme einer Entbindungswanne und erste Unterwassergeburten

2000

Sanierung Fassade und Fenster

2001
Im Oktober 2001 Eröffnung der Psychiatrischen Tagesklinik. Anschaffung eines MRT. Eröffnung der hämatologischen und onkologischen Praxis Dr. M. Hoffknecht im Krankenhaus.

2002
Eröffnung der diabetologischen Schwerpunktpraxis E. Strutz im Krankenhaus
Baubeginn des Neubaus Intensivstation. Umbau der geburtshilflichen Abteilung

2003:
Verabschiedung des amtierenden und Einführung des neuen internistischen Chefarztes
Einweihung des Neubau der interdisziplinären Intensivstation

2004:

Einweihung des Herz- und Gefäßzentrums Westerwald
Eröffnung der Intermediate Care-Station
Eröffnung der neurologischen Praxis von Ursula Bartsch
Jubiläumsfeierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen des Herz-Jesu-Krankenhauses

2005:
Eröffnung der Praxis der "Ärztebereitschaft Westerwald Süd e. V." im Herz-Jesu-Krankenhaus
Start des monatlichen Stilltreffens für junge Mütter
Start der monatlichen Geschwisterkurse für zukünftige ältere Geschwisterkinder
Gemeinsam mit sieben weiteren Kliniken gründet das Herz-Jesu-Krankenhaus das "Brustzentrum Mittelrhein" .
Eröffnung der unfallchirurgischen Praxis von Thomas Weitzel im Herz-Jesu-Krankenhaus
Eröffnung der Stroke Unit (Schlaganfallspezialeinheit) im Herz-Jesu-Krankenhaus
Das Herz-Jesu-Krankenhaus wird als erste Klinik im Westerwald nach KTQ und proCum Cert zertifiziert.

2006:
Einführung der beiden neuen chirurgischen Chefärzte, Dr. Matthias Kötting mit dem Schwerpunkt der Unfallchirurgie (inkl. minimal-invasiver Endoprothetik) und Dr. Franz-Josef Theis mit dem Schwerpunkt der Gefäßchirurgie

Begrüßung des neuen Krankenhauspfarrers, Pater Büscher

Begrüßung des neuen Leitenden Oberarztes der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Thorsten Kanis, für den neuen Bereich der Interventionellen Radiologie

Einweihung zusätzlicher Schulräume der Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Start der neuen Hebammen-und Still-Sprechstunde

2007:
Einweihung der neu gebauten Zentralsterilisation mit neuem Aufwachraum und modernisierter Patientenschleuse

Als erste Klinik in ganz Rheinland-Pfalz bietet das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach einen neuartigen Kniegelenkoberflächenersatz speziell für Frauen - das "Frauenknie".

Start der neuen Medizinischen Versorgungszentrum Westerwald GmbH mit Radiologie und Chirurgie/Unfallchirurgie/Sportmedizin

Offiziell ausgewiesen durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz und vielfach praktiziert mit umfassender Erfahrung durch das Dernbacher Ärzteteam bietet das Herz-Jesu-Krankenhaus den ausdrücklich anerkannten Schwerpunkt der Gefäßchirurgie zur rechtsrheinischen Versorgung im Bundesland.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz hat die Erweiterung der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Herz-Jesu-Krankenhaus entschieden. Damit werden in Dernbach insgesamt 30 statt der bisherigen 25 Behandlungsplätze angeboten.

Das Krankenhaus errichtet eine spezielle Dachterrasse extra für die Patientinnen und Patienten mit Radiojodtherapie. Zu beachten ist hierbei, dass auf dieser Station mit radioaktiven Medikamenten behandelt wird. Wegen der damit verbundenen Strahlung dürfen sich die zumeist an der Schilddrüse erkrankten Patienten nicht überall frei bewegen. Um ihnen trotzdem unter gleichzeitiger strengster Berücksichtigung des Strahlenschutzes auch den Aufenthalt im Freien zu ermöglichen, wird jetzt diese spezielle rund 20 qm große Dachterrasse erbaut.
Seit Mitte September bietet die zahnärztlich/oralchirurgische Gemeinschaftspraxis Dres. Laute & Partner die ambulante Versorgung an. Durch die enge Anbindung an das Krankenhaus wird der schnelle Zugriff auf die Anästhesieabteilung, den ambulanten OP sowie die Aufwachräume der Dernbacher Klinik ermöglicht.

Im September wurde das so genannte Hospizzimmer, in dem Sterbenden und Angehörigen in einer geborgenen und schönen Atmosphäre Zeit und Raum für ihre Gefühle und eine würdevolle Begleitung bis zuletzt geboten wird, eingeweiht, das durch das Engagement des Hospizvereins Westerwald e. V. und die Eduard-Bay-Stiftung zustande gekommen ist.

Durch die gute Kooperation mit der Katholischen Fachhochschule (KFH) Mainz haben angehende Pflegekräfte die Gelegenheit, parallel zu ihrer Ausbildung zum Gesundheits- und KrankenpflegerIn einen ausbildungsintegrierten Studiengang zu durchlaufen mit dem Abschluss Bacchelor.

Spenden im Wert von mehreren Tausend Euro für die Sraßenkinder in Nigeria, einem Projekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi, überreichte Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Maria Hilf RLP gGmbH, in diesem Jahr Sr. Salesiana Bach, Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, die unter anderem beim Betriebsfest, dem vorweihnachtlichen Basar und der in diesem Jahr gestarteten Aktion "Spenden statt Weihnachtskarten" gesammelt worden waren.

2008:
Im Januar wird der langjährig Leitende Oberarzt der Endoskopie, Dr. Houschang Lorzade, feierlich verabschiedet und gleichzeitig die neue Chefärztin, Privatdozentin Dr. Katrin Neubauer-Saile, sowie der neue Oberarzt, Privatdozent Dr. Bernhard Saile, der neuen Medizinischen Klinik II, offiziell begrüßt. Zu den Schwerpunkten der Abteilung zählen Endoskopie, Endosonographie (Schluckschall), Gastroenterologie (Spiegelungen), Diabetologie, Allgemeine Innere Medizin und Stoffwechseldiagnostik mittels Atemtest (z. B. bei Magengeschwüren).

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium weist für das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach offiziell eine eigene Palliativstation mit acht Betten aus. Unter palliativer Therapie werden die Behandlungen verstanden, die das Leben verlängern und die Lebensqualität verbessern sollen, wenn keine heilende Therapie mehr möglich ist. Für die Umsetzung eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes mit möglichst rascher Schmerz- und Symptomlinderung ist neben der kompetenten und pflegerischen Behandlung die enge Zusammenarbeit zwischen Seelsorgern, Sozialarbeitern, Psychologen, Physiotherapeuten und anderen Berufsgruppen erforderlich.
Die Entlassung des Patienten in die häusliche Umgebung ist das Ziel der Behandlung.

Im Juni siedelt sich Wolfgang Prüm mit seiner neuen Praxis für Ergotherapie am Herz-Jesu-Krankenhaus an.

Im Sommer weist das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen der Dernbacher Klinik eine Palliativstation zu.

Auch der diesjährige Gesundheitstag mit seinem vielfältigen Informations- und Mitmachangebot lockte wieder große Besucherscharen. Der Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf wurde dem Projekt der Armen Dienstmägde Jesu Christi zur Unterstützung der Straßenkinder in Nigeria gespendet.

Im September schenkte der Verein der Freunde und Förderer des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach e. V. der Medizinischen Klinik II ein hochmodernes Diagnosegerät.
Ebenfalls im September schafft das Herz-Jesu-Krankenhaus zwei neue Ausbildungsplätze - Operationstechnische Assistenten - in Kooperation mit dem Rheinischen Bildungszentrum Neuwied.

Im November wurde die PalliativAkademie Katharina Kasper feierlich eröffnet. Diese bietet ein umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für alle Berufsgruppen rund um die Palliativversorgung.
Ebenfalls im November erfolgte der offizielle erste Spatenstich zum neuen Ärztehaus Westerwald, in dem weitere Praxen und medizinische Fachdisziplinen Platz finden und so das Spektrum des Dernbacher Gesundheitszentrums erweitern werden.
Im November tritt Sr. Dorothea die Nachfolge für Sr. Dominica als Krankenhausseelsorgerin an.

2009:
Mit Jahresbeginn hat das Medizinische Versorgungszentrum Westerwald am Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach eine Erweiterung seines Leistungsspektrums erfahren. Mit Regina Tegelbekkers konnte eine erfahrene Neurochirurgin gewonnen werden. Auf Grund der enormen Nachfrage wird bereits zur Jahresmitte eine neurochirurgische Zweitpraxis in Hachenburg eingerichtet.

Im März erhält die Dernbacher Klinik die ministerielle Schwerpunktausweisung für Kardiologie.

Im April erweitert das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach seine OP-Kapazitäten, indem neue OP-Säle in Form von Containern errichtet werden.

Im Sommer wird dem Leitenden Oberarzt der Endoskopie, Priv.-Doz. Dr. Bernhard Saile,  offiziell von der Georg-August-Universität Göttingen die Professorenwürde ausgesprochen.

Der September bringt mit der 100-Jahrfeier der Dernbacher Gesundheits- und Krankenpflegeschule auch hohen Besuch ins Herz-Jesu-Krankenhaus: die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin, Malu Dreyer, übernimmt die Schirmherrschaft zu den Feierlichkeiten und hält im Rahmen des Festprogramms eine Ansprache.

Anlässlich der diesjährigen vorweihnachtlichen Feier wird der scheidende Ärztliche Direktor, Dr. Eberhard Bell, nach rund 21 Jahren verabschiedet und sein Nachfolger im Amt, Dr. Christoph Lerchen, herzlich begrüßt. Außerdem wird die neue Pflegedienstleitung des Herz-Jesu-Krankenhauses offiziell willkommen geheißen. Astrid Eisenberg tritt in Personalunion die Position der Krankenhausoberin an und übernimmt diese Funktion als erste weltliche Kraft.

2010
Vor allem den neuen Erdenbürgern bringt ein neues Gerät Erleichterung. Um bestimmte Blutwerte zu messen, mussten den Neugeborenen bisher mit einem kleinen Stich Blut entnommen werden. Mittels des neuen Gerätes erfolgt die Messung jetzt völlig schmerzfrei durch die Haut.

Abschied nehmen heißt es in diesem Jahr, denn die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin steigt von den bislang bekannten Röntgenfilmen auf digitale Technik um. Dadurch sind die Aufnahmen unabhängig vom traditionellen Röntgenbild an jedem Arbeitsplatz verfügbar. Der Patient erhält auf Wunsch eine CD mit seinen Daten.

Speziell an die Patienten der Intensivstation dachte der Verein der Freunde und Förderer des Herz-Jesu-Krankenhauses e. V. bei seiner Spende. Es handelt sich um ein "Bettfahrrad", mit dem die bettlägerigen Patienten strampeln und so ihre Muskeln trainieren können.

Herausragendes Ereignis dieses Jahres ist die feierliche Einweihung der neuen Palliativstation mit acht Betten. Gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz erhalten Patienten mit schweren unheilbaren Erkrankungen hier Unterstützung und Linderung der Begleitsymptome für ein Leben mit mehr Lebensqualität.