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Achs- beziehungsweise Längenkorrektur


Achs- beziehungsweise Längenkorrektur

Veränderungen in der Achse oder Länge können sowohl angeboren sein oder Verletzungs-, Infektions- beziehungsweise Verschließbedingt auftreten. Bedenkenswert ist, dass beispielsweise bei einem Längenunterschied von zwei Zentimeter zwischen rechtem und linkem Bein wesentliche Folgeschäden zu erwarten sind. Durch die Schiefstellung sind sowohl das Becken (hier ungleichmäßige Belastung der beiden Hüftgelenke mit unterschiedlichem Verschleiß der beiden Seiten) als auch die Wirbelsäule (unter anderem schmerzhafte Verkrümmung und Fehlbelastung) mit betroffen.
Hier stehen chirurgische Therapien zur Verfügung, die eine grundsätzliche Behebung des Achs- beziehungsweise Längenunterschiedes zum Ziel haben. Bei der so genannten Ilizarov-Technik sorgt ein externer Ringfixateur dafür, dass sogar mehrere Längenzentimeter ausgeglichen werden können. So eignet sich diese Methode auch für Knochendefekte und Knochenmaterialverluste.