MVZ Westerwald GmbH
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Zu den Naturheilkunde-Therapien zählt auch die sogenannte moderate Ganzkörperhyperthermie [=Ganzkörper-Erwärmungstherapie] mittels wassergekühlter Infrarot- A Strahlung [ wIRA ] nach Professor von
Ardenne.

Bei dieser Form der moderaten Ganzkörperhyperthermie liegt die angestrebte Körperkerntemperatur zwischen 38,5  und 39,0 Grad Celsius mit dem Hauptziel einer Modulierung beziehungsweise Aktivierung des Immunsystems.  Hierbei handelt es sich um eine hautverträgliche, wassergefilterte Wärmestrahlung. Diese Strahlung besitzt ein hohes Durchdringungsvermögen wasserhaltiger Medien. Da das menschliche Gewebe zu mehr als 70% Wasser enthält, ist die gewählte Wärmestrahlung somit in der Lage, tief in die Haut einzudringen.

Insgesamt handelt es sich bei dieser Form der moderaten Ganzkörperhyperthermie um eine neuartige Methode, mit deren Hilfe die naturgegebenen Regenerationsmechanismen im Körper aktiviert werden können, das heißt ohne medikamentöse Zusatzbelastung des Organismus.

Als besonders geeignet zur Erzeugung einer Hyperthermiebehandlung erweist sich die Nutzung von Infrarotstrahlung und hier insbesondere der kurzwellige Anteil (Infrarot A).
Die Infrarot A- Hyperthermiebehandlung ist deutlich weniger thermisch belastend/ stressend als andere systemische Hyperthermie-Verfahren, wie
zum Beispiel Überwärmungsbäder/Moorbäder und kann im Gegensatz zur Hochfrequenzelektrotherapie auch bei Metallimplantat- und Herzschrittmacherträgern eingesetzt werden.

Durch das Prinzip der Wasserfilterung wird reines, kurzwelliges Infrarot A erzeugt mit dem Effekt der beschleunigten Körpererwärmung (Behandlungszeitreduktion auf ca. 40 Minuten mit Erwärmungs- und Wärmestauphase) und Reduktion des thermischen Stresses.

Bei gegebener fachtherapeutischer Aufsicht werden laufend, vermittels Gerätüberwachungseinheit, die Körpertemperatur, die Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung und die Strahlerleistung registriert.

Wie wirkt generell eine Ganzkörpererwärmungstherapie durch wassergekühlte Infrarot- A- Strahlung?
- Durchblutungssteigerung in Organen und Geweben mit der Folge einer Veränderung und Verbesserung zellulärer Schutzmechanismen
- Stoffwechselbeschleunigung
- Anregung des Hormonsystems
- Chronische Entzündungen können akut therapeutisch angegangen und aufgedeckt werden
- Reduzierung des Muskeltonus ( Herabsetzung von Muskel- Spannungs- Zuständen)
- Beschleunigung der Nervenreizleitung

Mögliche Einsatzbereiche:
- Begleitende / unterstützende Maßnahme in der Therapie von Krebserkrankungen
Wirksamkeit von Bestrahlung und Chemotherapie wird deutlich intensiviert
- Chronische Rückenschmerzen, chronische Beschwerden der Muskulatur, insbesondere Fibromyalgie, chronische Schmerzsyndrome
- Arthrosen und Rheumatische Erkrankungen
- psychovegetative Erschöpfungssyndrome
- Zustand nach Borreliose
- Migräne
- Rheumatische Erkrankungen (degenerativ und subakut entzündlich)

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier
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