CT
Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Seit 1992/93 verfügt das Krankenhaus über einen Computertomographen.
Damit ist es praktisch jederzeit möglich, durch eine hochmoderne Schnittbilddiagnostik den menschlichen Körper so zu sagen in Scheiben zu schneiden und sehr kleine Details zur Darstellung zu bringen.
Bei der Computertomographie rotiert die Röntgenröhre um den Patienten herum. Mit Hilfe eines sehr schnellen Computers kann dann in sehr kurzer Zeit ein sog. Schnittbild (praktisch eine Scheibe des menschlichen Körpers) auf dem Monitor dargestellt werden und weiter verarbeitet werden.
Durch Zugabe von Röntgenkontrastmittel, zumeist in die Vene gespritzt, oder als Infusion verabreicht, können weitere Informationen über die Gewebestrukturen gewonnen werden.
Im August 2001 wurde das 2. CT-Gerät installiert. Es handelt sich um einen sehr schnellen sog. Spiral-Scanner, mit dem auch ganze Gefäßabschnitte nach einer i.v. Injektion des Kontrastmittels dargestellt werden können. Damit ist wieder der neueste technische Stand in der CT-Schnittbild-Diagnostik in unserem Haus erreicht.
Da unser CT-Gerät das einzige Gerät in der Umgebung ist, das täglich 24 Std. und 7 Tage in der Woche betrieben wird, werden viele Notfalluntersuchungen gerade in unserem Haus durchgeführt. Auch Patienten anderer Krankenhäuser werden versorgt. Mit dem neuen Gerät ist auch die sogenannte Teleradiologie möglich. Die von dem Patienten erstellten Bilder können mit Hilfe einer Telefonleitung auf andere Rechner in kurzer Zeit übertragen werden. Dadurch kann die Kompetenz anderer Fachabteilungen zusätzlich genutzt werden. So kann z.B. ein Neurochirurg gefragt werden, ob in einem solchen Fall eine Operation unmittelbar erforderlich ist.
Dies kann er anhand der übersandten Bilddaten und der klinischen Angaben meist sofort entscheiden. Patienten, die nicht operiert werden müssen, müssen demzufolge auch nicht verlegt werden. Dies ist gerade bei schwerverletzten bzw. schwerstkranken Patienten eine besondere Belastung.










