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Pflegedienst
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Krankenhausoberin und Pflegedirektorin

- Krankenhausoberin und Pflegedirektorin
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Astrid Eisenberg |
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Telefon |
0 26 02 / 684 - 166 |
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Fax |
0 26 02 / 684 - 451 |
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Pflegedienstleitung
Pflege im Herz-Jesu-Krankenhaus
Ein Krankenhausaufenthalt ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Menschen. Daher sorgt das Krankenhauspersonal für eine Atmosphäre, die den vielfältigen Ängsten des Patienten in dieser besonderen Lage durch Freundlichkeit und Zuwendung entgegenwirkt. Im Herz-Jesu-Krankenhaus wird die Würde der Patienten von allen Mitarbeitern geachtet.
Alle Pflegekräfte orientieren ihr pflegerisches Handeln und Angebot an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Patienten.
Das gemeinsame Ziel ist die Wiederherstellung und Erhaltung des für den jeweiligen Patienten bestmöglichen Gesundheitszustandes. Angehörige und Nahestehende werden auf Wunsch ebenfalls in den Prozess der pflegerischen Versorgung einbezogen und in der Mitarbeit im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten gefördert. Patienten, die sich in der letzten Lebensphase befinden, finden im Herz-Jesu-Krankenhaus ebenso Beistand und Begleitung wie deren Angehörige. Auch dabei werden religiöse und weltanschauliche Bedürfnisse der Patienten berücksichtigt.
Wie bei den medizinischen Leistungen orientieren sich selbstverständlich auch die Pflegekräfte an neuen Erkenntnissen und zeitgemäßen Standards. Hierzu zählt beispielweise die Kinästhetik, die auf gesundheitsfördernde Verhaltens- und Bewegungsmuster für Patient und Pflegekraft zugleich ausgerichtet ist. Durch bestimmte pflegerische Bewegungsabläufe erhöht sich die Selbstkontrolle des Patienten über das Geschehen der Pflegehandlung. So nimmt dieser seine eigene Bewegungskompetenz verstärkt wahr, um sie anschließend selbst besser einsetzen zu können.
Weiterhin beschäftigen sich die Pflegemitarbeiter intensiv mit dem Thema Wundmanagement. Es ist ein großes Anliegen, die allgemeine Wundheilungslehre, die professionelle Wunddokumentation und die Möglichkeiten der Wundbehandlung zu vertiefen und gezielt einzusetzen.
Die mehrfach jährlich im Herz-Jesu-Krankenhaus stattfindenden Fortbildungen, an denen sowohl eigene Mitarbeiter als auch Pflegekräfte aus den umliegenden Häusern teilnehmen, wirken unterstützend bei der Integration neuer wissen-schaftlichen Erkenntnisse.
Zur Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung wird außerdem das Pflegkonzept der Basalen Stimulation eingesetzt. Zielgruppe hierfür sind Patienten, die beispielsweise desorientiert oder bewusstlos sind beziehungsweise einen Schlaganfall erlitten haben. Bei diesen wird mit den elementaren Anregungen der Basalen Stimulation eine verbesserte Wahrnehmung erzielt. Hierzu zählen somatische (Druck, Temperatur), vibratorische (Schwingungen), vestibuläre (Schaukelbewegungen), orale/nasale (Geschmack und Geruch), auditive (Hören), taktil-haptische (Greifen, Tasten, Berühren) und visuelle (Sehen) Stimulation.
Zum Wohle der Patienten ist die zielorientierte Zusammenarbeit der betroffenen Mitarbeiter, freiwilligen Helfern und allen an der direkt und indirekten Patienten-versorgung beteiligten Berufsgruppen wichtig. Pflege- und verantwortliche Leitungspersonen engagieren sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung beruflichen Könnens, denn die professionelle, individuelle und menschenfreundliche Patientenversorgung steht im Vordergrund.








A.Eisenberg(at)krankenhaus-dernbach.de