Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach
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Bauchstation

Bauchstation im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach

fachübergreifende Hilfe bei Bauchschmerzen
 
Mit dem Fortschritt in der Medizin geht zumeist auch eine verstärkte Spezialisierung einher. Umso wichtiger wird die enge und fachübergreifende Zusammenarbeit der Experten, egal welcher Fachdisziplin sie angehören.
 
Dem trägt das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach Rechnung. Am Beispiel der Bauchstation, die vor rund anderthalb Jahren in Dernbach eingerichtet wurde, zeigt sich, welche Vorteile die enge Kooperation der unterschiedlichen medizinischen Disziplinen erbringt. Der Patient kommt mit Beschwerden im Bereich der Bauchorgane oder akuten Bauchschmerzen und wird hier gemeinsam und fachübergreifend von Spezialisten aus den Bereichen der Inneren Medizin (Gastroenterologie) und der Viszeralchirurgie betreut. Durch die zusammengefasste medizinische Kompetenz und Erfahrung wird für jeden Patienten das individuell passende Therapiekonzept entschieden.
 
Bei Aufnahme auf die Bauchstation erfolgt eine eingehende Diagnostik. Diese umfasst neben der klinischen Untersuchung unter anderem Ultraschall, CT, MRT, Coloskopie, Gastroskopie, ERCP, Endosonographie, Single-Ballon-Enteroskopie (spezielle Dünndarmuntersuchung) und MRCP. Auf der Basis der ärztlichen Erfahrung können so selbst kleine Veränderungen aufgespürt und therapiert werden. Auch wenn aufgrund der Untersuchungsergebnisse eine größere Operation anzuraten ist, zeigt die Bauchstation ihre Vorteile. Neben den kurzen Behandlungsabläufen und kurzfristigen Terminvergaben werden wegen der engen Kooperation der Ärzte Doppeluntersuchungen vermieden.
Auch bei chirurgischen Eingriffen arbeiten Gastroenterologen und Viszeralchirurgen im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand, indem sie sich während der OP mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen unterstützen. Hierdurch können sie zum einen die Schnitte kleiner halten und zum anderen noch gezielter auf das erkrankte Organ oder Gewebe beschränkt arbeiten. Diese Form der Kooperation wird als Rendezvous-Verfahren bezeichnet. Auch nach einer Operation wird der Patient weiterhin fachübergreifend weiter behandelt.
„Insgesamt bestätigen uns die bisherigen Erfahrungen mit der Bauchstation, so dass wir dieses Konzept der fachübergreifenden Therapie unbedingt weiterverfolgen werden“, resümieren Ingo Schneider, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, und Dr. Matthias Kötting, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.

Telefonisch erreichen Sie die Bauchstation unter 0 26 02  684 - 320.