Computertomographie

Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 verfügt das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach über ein neues "high-end" CT-Gerät der Firma GE, mit dem alle, derzeit denkbaren CT-Untersuchungen durchgeführt werden können. Hierbei handelt es sich um das Revolution GSI, welches sich durch seine minimale Strahlenbelastung bei höchstmöglicher Bildqualität auszeichnet.

Schwerpunkte

  • Neurologische Fragestellungen
  • Kardiologische Fragestellungen
  • Gefäßdarstellung
  • Onkologische Fragestellungen
  • Traumatologie

Strahlenschutz

Mittels moderner Software wird eine deutliche Strahlungsreduktion ermöglicht, um letztendlich aus weniger Strahlung eine höhere Bildauflösung zu erreichen.

Dies ist besonders für strahlenempfindliche Menschen von großer Bedeutung wie etwa Kinder, junge Frauen oder onkologische Patienten.

Realisiert werden kann dies unter anderem durch die, aus der PET- und SPECT-Technik bekannte, iterative Rekonstruktion, welche jetzt auch bei der Computertomographie zum Einsatz kommt und die Strahlenbelastung damit drastisch reduziert.

Gleichzeitig erhöht sich natürlich auch die Bildqualität, so dass – auf der Basis des erfahrenen Ärzteteams – auch bei schwierigen Fragestellungen eine genauere Aussage über die Erkrankung gemacht werden kann.

Zum Beispiel  
  • Low Dose Kardio-CT auch bei höheren Herzfrequenzen ohne störende Artefakte (durch die Bewegungen des schlagenden Herzens)
  • Hohe Bildqualität auch bei übergewichtigen Patienten
  • Wenige Artefakte trotz Metallüberlagerung (beispielsweise durch Prothesenimplantaten)
  • Schwierig positionierbare Patienten, etwa bei Gelenkproblemen oder fehlender Kooperation (zum Beispiel wegen demenzieller Veränderungen)
  • Kürzere Aufnahmezeit für Patienten mit Platzangst.

Verfügbarkeit rund um die Uhr

30-jähriger Patient mit schwerer Kopfschussverletzung: dreidimensionale Darstellung des Schädels im CT.

Im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach wird das CT-Gerät täglich 24 Stunden und sieben Tage in der Woche betrieben. Daher werden selbstverständlich auch viele Notfalluntersuchungen durchgeführt. Auch Patienten anderer Krankenhäuser können bei Bedarf mitversorgt werden.

Fachübergreifend durch Teleradiologie

Die in der Dernbacher Klinik für Radiologie, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin erstellten Bilder können per Teleradiologie über eine sicher verschlüsselte Datenleitung auf andere Rechner übertragen und befundet werden.

Dadurch können andere Fachabteilungen, wie beispielsweise die Neurochirurgie, bei der Diagnose und weiteren Behandlung fachübergreifend einbezogen werden. Eine Verlegung kann hierdurch oft vermieden werden, was gerade bei schwerverletzten oder schwerstkranken Patienten ein erhebliches Risiko darstellt.

Kardio-CT

Mit Hilfe des neuen GE-Computertomographen ist es möglich, das komplette schlagende Herz im Bruchteil eines Herzschlages zu scannen und alle relevanten Gefäße darzustellen.

Im gleichen Arbeitsschritt ist es bei Bedarf möglich, eine Lungenembolie auszuschließen (bei einem Notfall).

 

 

Kontakt

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Dr. med. Ralph Wickenhöfer

› Chefarzt

Facharzt für Radiologie
DEGIR-Ausbilder

Südring 8
56428 Dernbach
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Sekretariat
Sabine Beck
Tel.: +49 2602 684-724
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Terminvereinbarung
Tel. +49 2602 684-610

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