Knotenstruma

Hier handelt es sich um eine zumeist deutliche Schilddrüsenvergrößerung mit einem oder mehreren Knoten in der Schilddrüse, wodurch es zu mechanischen Behinderungen kommt, insbesondere Schluckbeschwerden, Kloßgefühl und Luftnot. Auch wenn hierzu meist eine Operation vorgeschlagen wird, so kann doch in einzelnen Fällen auch eine Radiojodbehandlung versucht werden, die durchaus zu einer Volumenreduktion um etwa 50 % führen kann.

Größerer Knotenkropf bei 64-jährigem Patienten mit Schluckbeschwerden. Normale Stoffwechsellage.
Sechs Monate nach der Radiojodbehandlung. Die Schilddrüse ist deutlich kleiner geworden. Die Schluckbeschwerden sind nicht mehr vorhanden.
Entwicklung der Beschwerden bei einem Knotenkropf nach einer Radiojodbehandlung. (Dyspnoe = Luftbeschwerden, Dysphagie = Schluckbeschwerden, Stridor = Starke Atembeschwerden)
Durchschnittliche Abnahme des Schilddrüsenvolumens in Abhängigkeit von der Zeit nach durchgeführter Radiojodbehandlung.

 

Damit gelingt es oft, die wesentlichen Beschwerden entscheidend zu verringern. Die Radiojodbehandlung zur Verkleinerung bei einem so genannten ”Knotenkropf” sollte allerdings nicht erwogen werden, wenn größere ”kalte Knoten” vorhanden sind.

Bei diesen kalten Knoten ist einfach das Risiko, dass sich dahinter auch eine bösartige Veränderung verbirgt, höher als bei Knotenbildungen, die vermehrt die radioaktive Substanz speichern (heiße Knoten).

Dies muss im Einzelfall nach einer sehr sorgfältigen Ultraschalluntersuchung und eventueller Feinnadelpunktion des oder der Knoten festgelegt werden.

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Dr. med. Ralph Wickenhöfer

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