Synovialitis - die Entzündung der Gelenkschleimhaut

Die Gelenkschleimhaut wuchert oft grotesk korallenartig, zerstört dabei den Knorpel, dringt in den Knochen ein, zerreißt die Bänder und Sehnen und kann in unterschiedlich raschem Fortschreiten zu schweren Gelenkzerstörungen führen.

Zur medikamentösen Behandlung werden mehr oder weniger toxische (giftige) Substanzen eingesetzt, die sämtlich Nebenwirkung haben können. Meist bleibt jedoch nichts anderes übrig, als so dem zerstörerischen Prozess etwas Einhalt zu gebieten. Oft sind auch operative Eingriffe erforderlich. Sind ein oder wenige Gelenke besonders intensiv betroffen, empfiehlt es sich, die Radiosynoviorthese frühzeitig einzusetzen, möglichst, bevor schon Gelenkzerstörungen eingetreten sind. In ein erkranktes Gelenk wird durch eine einfache Punktion ein radioaktiver Stoff injiziert:

Große Gelenke (Kniegelenk) Yttrium-90
Frühphasenzintigramm beider Kniegelenke eines 41-jährigen Patienten mit Schmerzen und Ergussbildung im rechten Kniegelenk.
So genanntes Verteilungsszintigramm unmittelbar nach Radiosynoviorthese. Es wurden 185 MBq Yttrium 90 in das Gelenk injiziert. Anschließend deutliche Besserung der Beschwerden.
Kleine Gelenke (Finger- und Zehengelenke) Erbium-169
77-jährige Patientin mit starken Schmerzen im Bereich der Schultergelenke, rechtsbetont. Das Frühphasenknochenszintigramm zeigt hier eine ringförmige Mehranreicherung im rechten Schultergelenk, geringerauch links.
Kontrastmitteldarstellung des rechten Schultergelenkes. Unmittelbar anschließende Injektion der Aktivität von 74 MBq Rhenium 186.
Verteilungsszintigramm aufgenommen unmittelbar nach der Radiosynoviorthese des rechten Schultergelenkes.

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Dr. med. Ralph Wickenhöfer

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