Häufige Fragen

Was ist vor einer Behandlung mit MR-geführtem fokussiertem Ultraschall zu beachten?

Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über vorhandene metallische Implantate oder medizinische Pflaster und Allergien gegen bestimmte Medikamente oder Kontrastmittel informieren. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss darüber informiert sein, ob in Ihrem Fall irgendwelche Materialien bzw. Mittel während der Behandlungsprozedur zu vermeiden sind. Im Gespräch mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin entscheidet sich auch, welche Art von Sedierung für Sie am besten geeignet ist. Die meisten Ärzte werden Ihnen eine leichte Sedierung verabreichen, d.h., Sie werden während der Prozedur wach sein, sich aber möglicherweise etwas angeschlagen fühlen.

Bevor Sie sich einer MRgFUS-Behandlung unterziehen, sollten Sie folgende Dinge zur Sprache bringen:

  • Ihre persönliche Krankengeschichte, einschließlich etwaiger Allergien
  • Krankengeschichte Ihrer Familie, einschließlich familiärer Krebserkrankungen
  • Etwaige Krankheiten der jüngsten Zeit
  • Arzneimittel, einschließlich verschreibungspflichtiger, frei erhältlicher und pflanzlicher Arzneimittel sowie Nahrungsergänzungsmittel
  • Etwaige Implantate oder medizinische Pflaster
  • Kürzliche Aktivitäten, einschließlich Reisen
  • Ihr normales Niveau körperlicher Aktivität
  • Frühere Untersuchungen mit MR- oder CT-Bildgebung

Woher weiß ich, ob ich für eine Behandlung infrage komme?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ist die beste Ansprechperson, um diese Frage zu klären. Er bzw. sie wird Ihnen sagen können, ob Sie eine geeignete Kandidatin für eine MRgFUS-Behandlung sind. Im Allgemeinen werden Personen, die nicht in einen Magnetresonanztomographen dürfen, auch nicht in der Lage sein, sich einer MRgFUS-Behandlung zu unterziehen – dazu zählen Patientinnen mit metallischen Implantaten, Patientinnen mit Platzangst sowie Patientinnen, die allergisch auf Kontrastmittel reagieren, einem Farbstoff, der während der MR-Bildgebung zur Sichtbarmachung der Blutgefäße eingesetzt wird.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es im Zusammenhang mit MRgFUS?

Insgesamt ist die MRgFUS-Therapie bei sachgemäßer Durchführung ein sicheres Verfahren zur Behandlung symptomatischer Myome mit nur minimalen Risiken. Als seltene Komplikationen nach einer MRgFUS-Behandlung wurden die nachfolgend aufgeführten Risiken beobachtet. Sie sollten mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin besprechen, wie wahrscheinlich deren Auftreten in Ihrem Fall ist.

  • Schwindel
  • Rücken- oder Beinschmerzen, die einige Tage anhalten
  • Leichte Hautverbrennungen (selten)
  • Allergische Reaktion auf Kontrastmittel oder Medikamente
  • Abdominale Schmerzen/Krämpfe, Übelkeit und Fieber
  • Harnwegsinfekt
  • Auch wenn die Behandlung hinsichtlich der Linderung der Symptome durch die behandelten Myome erfolgreich ist, können zu einem späteren Zeitpunkt weitere Myome symptomatisch werden und eine weitere Behandlung erforderlich machen. Dies gilt für alle Myombehandlungen, abgesehen von der Hysterektomie.
  • Es besteht das Risiko, dass die Behandlung nicht erfolgreich ist und Sie eine andere Behandlungsmöglichkeit in Anspruch nehmen müssen, um Ihre Symptome zu lindern.

Etwaige Fragen zu Risiken und Komplikationen des Verfahrens sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin besprechen.

Was geschieht nach der Behandlung mit mir?

Die MRgFUS-Behandlung wird stationär oder ambulant durchgeführt und dauert etwa drei bis vier Stunden. Im Anschluss an die Behandlung werden Sie weitere ein bis zwei Stunden ruhen, bis die Sedierung abgeklungen ist. Anschließend erhalten Sie Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin zum weiteren Verlauf.

Was soll ich nach der Behandlung beachten?

Gelegentlich treten bei Patientinnen leichte Krämpfe, vergleichbar mit krampfartigen Menstruationsbeschwerden, oder Schulter- bzw. Rückenschmerzen durch das Liegen auf dem Behandlungstisch auf. Vor allem bei einer ambulanten Behandlung sollte Ihnen vor Ihrer Entlassung bekannt sein, an wen Sie sich im Notfall wenden. Melden Sie sich bei dieser Kontaktperson, wenn bei Ihnen ein übelriechender Vaginalausfluss auftritt, der im Laufe der Zeit stärker wird und länger als 24 Stunden anhält bzw. Fieber oder Schmerzen im Beckenbereich auftreten.

Wer kümmert sich um meine Nachsorge nach der Behandlung?

Es ist wichtig, frühzeitig mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin abzuklären, wer für Ihre Nachsorge zuständig sein wird.

Wie bald nach der Behandlung werden meine Symptome verschwunden sein?

Die meisten Patientinnen erleben eine Linderung ihrer Myomsymptome innerhalb der ersten drei Monate nach der Behandlung. Auch wenn die Behandlung hinsichtlich der Linderung der Symptome durch die behandelten Myome erfolgreich ist, kann es später zu einem weiteren Myomwachstum kommen, das zu Symptomen führt und in der Zukunft eine weitere Behandlung erforderlich macht. Dies gilt für alle Myombehandlungen, abgesehen von der Hysterektomie.

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