Was ist Adenomyose?

Adenomyose ist das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut im Bereich der Gebärmutterwand (Gebärmuttermuskel). Etwa 50 Prozent aller Patienten mit Adenomyose haben auch Endometriose. 


Auch hier klagen die betroffenen Patientinnen über

  • starke und schmerzhafte Menstruationsblutungen
  • chronische Unterleibschmerzen
  • Schmerzen bei und nach dem Geschlechtsverkehr
  • schmerzhafte Darmbewegungen, speziell bei der Monatsblutung, Durchfall, Blähungen, Krämpfe, schmerzhaften Stuhlgang
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Gefühl von häufigen Blasenentzündungen
  • Schmerzen im Rücken,  die oft in Gesäß und Oberschenkel  ausstrahlen
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Depressionen
  • Unfruchtbarkeit
  • Nervenschmerzen im Bereich des Unterkörpers und der Beine


Neben der Behandlung mit Schmerzmitteln kann eine hormonelle Behandlung mit Gestagenpräparaten oder das Einlegen einer Hormonspirale sinnvoll sein. Organbewahrende operative Behandlungen haben sich bis heute als nicht sehr effektiv herausgestellt. Neue Methoden, wie die MRT-gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie zeigen vielversprechende Resultate in vielen Fällen von Adenomyose, ohne dass die Gebärmutter entfernt werden muss. Bei starken Beeinträchtigungen im täglichen Leben und abgeschlossener Familienplanung ist die Entfernung der Gebärmutter indiziert, wenn alle vorangegangenen Behandlungsversuche nicht zum Ziel geführt haben.

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Dr. med. Andreas Putz

› Chefarzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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