Therapie

Zunächst einmal muss das Behandlungsziel mit der Patientin abgesprochen werden. In den allermeisten Fällen soll eine Linderung der oft langjährigen Schmerzen erreicht werden und/oder die Erfüllung des Kinderwunsches. Dies lässt sich oft nicht ohne einen operativen Eingriff wie zum Beispiel einer Bauchspiegelung durchführen. Manchmal ist eine medikamentelle Behandlung zuvor durchaus sinnvoll.

Es gibt zunächst die Möglichkeit der hormonellen Behandlung. Eine Behandlung mit einer herkömmlichen Pille führt oft nicht zum gewünschten Effekt, so dass man die Gabe von reinen Gestagenpräparaten (Gelbkörperhormone) oder die Gabe von GnRH-Analoga (im Gehirn wirkende Hormone) in Betracht ziehen muss. Beide Präparatgruppen hemmen die Bildung von Östrogenen, welche das Wachstum von Endometriose beschleunigen. Weiterhin ist eine genau abgestimmte Schmerztherapie sinnvoll, die eventuell durch eine kognitive Behandlung ergänzt werden kann.

Sollte eine Operation in Betracht gezogen werden, so sollte man diese genau planen. Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollten möglichst alle Endometrioseherde unter nervenschonender Methode radikal entfernt werden. Es kann dabei notwendig sein, Teile des Bandapparates der Gebärmutter, der Harnblase oder des Enddarms zu entfernen oder eingeklemmte Nerven freizulegen.
In jedem Fall sollte eine Nachbehandlung nach dem Eingriff stattfinden, die eine psychologische Betreuung, spezielle physiotherapeutische Behandlung, Ernährungsberatung und eventuell ergänzende Behandlungen wie Yoga, Akupunktur oder traditionelle chinesische Medizin beinhalten sollte.

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Dr. med. Andreas Putz

› Chefarzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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