Gynäkologie

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die gynäkologische Abteilung umfasst mit etwa 1.200 Operationen pro Jahr das gesamte Spektrum der gynäkologischen Eingriffe.

MIC (mikro-invasive Chirurgie)

Seit über 20 Jahren steht der Name Dernbach überregional für endoskopische Eingriffe in der Gynäkologie.

Im Rahmen der AGE (Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Endoskopie) ist die Abteilung erneut mit MIC III re-zertifiziert. Die minimal-invasive Chirurgie (MIC) macht es durch die hoch entwickelte endoskopische Technik möglich, durch Bauchspiegelung Organe im Bauchraum zu inspizieren und bei  pathologischen Veränderungen in dieser Technik zu operieren (Schlüssellochchirurgie).

So können heute mehr als zwei Drittel der früher per Bauchschnitt durchgeführten Operationen an den Eierstöcken, den Eileitern und der Gebärmutter ohne belastenden Bauchschnitt mit verkürzter Genesungszeit und somit einem wesentlich verkürzten Klinikaufenthalt behandelt werden.

Seit 1997 wird in unserer Klinik die Gebärmutterentfernung durch Bauchspiegelung durchgeführt. Hierbei wird die Gebärmutter gewebeschonend, strukturerhaltend, minimal-invasiv entfernt. Der Beckenboden, der Scheidenabschluss und die Eierstöcke bleiben bei dieser Technik erhalten.

Bei der LSH (laparoskopische supracervicale Hysterektomie) wird lediglich der krankhaft veränderte Gebärmutterkörper entfernt. Der gesunde Gebärmutterhals, der mit seinen Aufhängebändern für die Stabilität des Beckenbodens sorgt, bleibt unangetastet. Hierdurch werden eventuell später auftretende Inkontinenzprobleme vermieden. Ebenso bleibt das sexuelle Empfinden unverändert.

Sollte bei Erkrankung des Gebärmutterhalses oder der Schleimhaut die totale Gebärmutterentfernung notwendig werden, ist auch hierbei eine minimal-invasive Operation möglich (LTH). Die Fixierung des Scheidenstumpfes bei Senkung oder Vorfall lässt sich ebenso per Bauchspiegelung lösen, indem die Scheide am Kreuzbein aufgehängt wird.

Gynäkologische Onkologie

In den Bereich der gynäkologischen Onkologie fallen alle operativen Eingriffe bei Krebserkrankungen der Gebärmutter, Eierstöcke oder der Brust. Eine stadiengerechte, wenn immer möglich, organschonende Therapie hat Vorrang, jedoch unter Vermeidung jeglicher Risikoerhöhung. Notwendig werdende Nachbehandlungen, wie Chemo-, Hormon- oder Schmerztherapie werden in begleitender Betreuung stationär oder ambulant durchgeführt.

Plastische Operationen

Einen weiteren Schwerpunkt der gynäkologischen Klinik stellt die Durchführung von wiederherstellenden Operationen an der Brust nach Brustdrüsenentfernung dar sowie kosmetische Operationen zur Vergrößerung oder Verkleinerung der Brustdrüse.

Ambulante Operationen

In unserem für ambulante Operationen modernst eingerichteten Operationstrakt werden kleinere Eingriffe an der Brustdrüse, Bauchspiegelungen, Gebärmutterhöhlenspiegelungen und andere kleinere Operationen aus unserem Fachgebiet durchgeführt.

Die Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) ist ein endoskopischer Eingriff zur Behandlung therapieresistenter Blutungsstörungen. Dies erfolgt mittels der so genannten „klassischen Methode“ mit Resektoskop und Spike-Elektrode.

Bei unerfülltem Kinderwunsch wird neben der Gebärmutterhöhlenspiegelung zum Ausschluss angeborener oder erworbener Fehlbildungen gleichzeitig die Eileiterdurchgängigkeit durch Bauchspiegelung überprüft. Nach nur etwa zweistündigem Aufenthalt in unserem Aufwachraum können die Patienten mit ihrer Begleitperson nach Hause gehen.

Myome

Zur Behandlung von Myomen bietet sich in speziellen Fällen eine neue und äußerst schonende Therapiemöglichkeit in Zusammenarbeit mit unseren Interventionellen Radiologen – MRgFUS.

MRgFUS steht für MRT-gesteuerte fokussierte Ultraschalltherapie. Damit wird eine schonende Alternative zu einer gynäkologischen Operation geboten – ohne Skalpell. Lediglich Ultraschallwellen passieren die Haut und schmelzen das überflüssige Gewebe ein. Durch die einzigartige Kombination von hochintensiven Ultraschallwellen und Magnetresonanztomographie (MRT) wird in der Regel eine Operation vermieden. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Hier geht es direkt zur Seite des Myomzentrums >>>

 

 

Ihr

Dr. med. Gerhard Wölk
Gert Rohrmann

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