Baumaßnahme OPs und Patientenaufnahme

Gesundheit Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach erhält Fördermittel des Landes

Dernbach. Gute Neuigkeiten für die Patienten im Westerwald: Am 12. August überreichte David Langner, Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, den Fördermittelbescheid über 11,2 Millionen Euro an Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach. Geplant sind Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen im Bereich der OP-Abteilung sowie die Einrichtung einer hochmodernen, zentralisierten Patientenaufnahme.

Gert Rohrmann, Frank Lücke, Hans J. Schumacher (hinten), Dr. Ralph Wichenhöfer, Dr. Matthias Kötting (hinten) Elisabeth Disteldorf, Gerhard Backes (hinten), Dr. Wolfgang Lante (hinten), David Langner, Astrid Eisenberg, Ingo Schneider, Dr. Gerhard Wölk, Dr. Andreas Wechsung

„Wir bedanken uns für die Bewilligung“, erklärte Geschäftsführerin Disteldorf erfreut, „bestätigt diese finanzielle Unterstützung doch ganz eindeutig die Wertschätzung, die das Ministerium dem Herz-Jesu-Krankenhaus als starkem und zuverlässigem Gesundheitspartner in der Region für die Region entgegenbringt.“ Es handelt sich hierbei um den dritten Bauabschnitt einer Gesamtbaumaßnahme, die 2002 begonnen wurde. In den ersten beiden, ebenfalls von Land geförderten, Maßnahmen wurden die Intensivstation sowie die Zentralsterilisation modernisiert und erweitert. Zum aktuellen Bauvorhaben trägt das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach rund 1,3 Millionen Euro Eigenmittel bei.

Den jetzigen Termin vor Ort nutzte der Staatssekretär gerne, um sich über die geplanten sowie die bereits realisierten Neuerungen im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach, wie beispielsweise das Gefäßzentrum Westerwald, zu informieren.

„Das Land unterstützt und fördert seit vielen Jahren die bauliche Entwicklung des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach zu einer modernen Klinik. Mit dem ansehnlichen Förderbetrag von 11,2 Millionen Euro werden zwei wesentliche Funktionsbereiche des Krankenhauses – die OP-Abteilung und die Patientenaufnahme mit der Notfallversorgung – den aktuellen Anforderungen entsprechend modernisiert. So wird nachhaltig die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region auf hohem Niveau gewährleistet“, unterstrich Staatssekretär David Langner.

Rund vier Jahre wird die anstehende Baumaßnahme dauern, bei der zuerst die vier OP-Säle Zug um Zug modernisiert werden. „Um die operative Gesundheitsversorgung während der Bauphase wie gewohnt in vollem Umfang sicher zu gewährleisten, sind die einzelnen Bauschritte gut aufeinander abgestimmt und gemeinsam mit den beaufsichtigenden Behörden geplant worden. Außerdem haben wir ja noch einen zusätzlichen voll ausgestatten OP-Saal in unserem Container, der von den Baumaßnahmen nicht betroffen und daher jederzeit verfügbar ist.“, erläutert Disteldorf.

Nach dieser aufwändigen Baumaßnahme wird den Patientinnen und Patienten eine komplett neue OP-Abteilung mit dem umfassenden operativen Leistungsspektrum im Bereich der Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie Orthopädie, Gynäkologie und Neurochirurgie zur Verfügung stehen.

In einem weiteren Schritt wird dann auch die Patientenaufnahme modernisiert und erweitert werden. Die Neuerungen beginnen schon bei der Zuwegung. Während sich jetzt noch die Liegendanfahrt im ersten Untergeschoss befindet, werden nach Fertigstellung des Bauprojektes die Zugänge zur Dernbacher Klinik komplett durch das Erdgeschoss erfolgen. Dabei ist jeweils für Notaufnahme und Liegendanfahrt sowie für die Patienten ohne Notfallaufnahme und Besucher ein eigener Eingang geplant. Mit der Baumaßnahme ist weiterhin verbunden, dass die  Räumlichkeiten der neuen Patientenaufnahme zentralisiert angelegt werden. Hierdurch werden nicht nur Arbeitsabläufe noch effektiver, sondern dieser Bereich wird für die Patienten übersichtlicher werden.

„Wir freuen uns jetzt schon auf das Ergebnis der Baumaßnahme. Denn dann steht das Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach den Patienten als eine der modernsten Kliniken der Region als starker Gesundheitspartner wohnortnah zur Seite. Die Erfahrung unserer Ärzte- und Pflegeteams sowie die hochmoderne medizintechnische Ausstattung brauchen den Vergleich nicht zu scheuen.“, fasst die Geschäftsführerin zusammen.

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