Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach unterstützt Hilfstransport nach Kasachstan

27. April 2018

Betriebsarzt Dr. Hans-Peter Danckworth fährt einen LKW der Firma Jungbluth Service & Miet GmbH

Bereits zum fünften Mal fährt Dr. Hans-Peter Danckworth, Internist und Betriebsarzt am Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach, mit einem LKW voller Hilfsgüter am 27. April 2018 nach Kasachstan. Das Fahrzeug stellt die Firma Jungbluth Service & Miet GmbH aus Ransbach-Baumbach zur Verfügung. Die Hilfsaktion geht von „Hoffnung und Hilfe e.V.“, einer überkonfessionellen christlichen Organisation aus Loßburg im Schwarzwald aus.

Der Hilfskonvoi nach Kasachstan besteht aus drei Sattelzügen, die gespendete Hilfsgüter wie Kleidung, Hygiene-Artikel, Nahrungsmittel, Medizinische Hilfsmittel, Krankenhausdienstkleidung und medizinisches Instrumentarium nach Taldy-Kurgan, Öskemen (Ust-Kaminogorsk) und Semey (Semipalatinsk) in Ost-Kasachstan fahren.

Die Firma Jungbluth Service & Miet GmbH aus Ransbach-Baumbach stellt eine Zugmaschine zur Verfügung, die Dr. Hans-Peter Danckworth selbst über mehr als 6.000 km abwechselnd mit einem zweiten Fahrer nach Zentralasien steuern wird. In den letzten Jahren sind bereits drei Zugmaschinen von anderen Westerwälder Speditionen für „Hoffnung und Hilfe e.V.“ unterwegs gewesen. Damit wird bereits der vierte LKW einer Firma aus dem Westerwald auf den Weg nach Zentralasien geschickt.

Am 27.04.2018 startet der Hilfskonvoi von Loßburg (Schwarzwald). Die Strecke führt vom Schwarzwald nach Dresden über Warschau nach Brest/Litowsk. Nach dem Grenzübertritt nach Weißrussland fährt der Konvoi über Minsk nach Smolensk/Russland weiter über Samara (Wolgaüberquerung) nach Orenburg/Ural. Von dort führt der Weg nach dem Grenzübertritt Kasachstan nach Almaty und zum Zollhof Taldy-Kurgan. Nach der Entzollung werden die Ziele Taldy-Kurgan, Öskemen und Semey/Altai angefahren.

Für die Hinfahrt sind einschließlich der Zollkontrollen neun bis zwölf Tage eingeplant, für die Rückfahrt etwa zwölf Tage.

Die Hilfsorganisation „Hoffnung und Hilfe“ organisiert seit mehreren Jahren zweimal jährlich LKW-Hilfskonvois nach Kasachstan. Die Kirchengemeinden organisieren die Verteilung der Hilfsgüter vor Ort.



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