Abschied nach 13 Jahren

21. Januar 2019

Krankenhausseelsorger Ralf Büscher zieht es zurück in die Heimat

Dernbach. Er verabschiedete sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Nach knapp 13 Jahren als Krankenhausseelsorger am Herz-Jesu-Krankenhaus schlägt Pater Ralf Büscher nun neue Wege ein. Sein Nachfolger Pater Thomas tritt am 1. Februar seinen Dienst an.

„Das weinende Auge wird aber dadurch getrocknet, dass ich teilweise im Archiv in Limburg arbeiten werde und so gesehen in der Nähe bleibe. Ich schaue dann bestimmt auch mal in Dernbach und im Café Görg vorbei“, scherzt der geborene Ostfriese. Dennoch wird er in Limburg und Dernbach künftig Besucher bleiben, denn es zieht ihn zurück Richtung Heimat – nach Bad Zwischenahn bei Oldenburg – wo er in der Provinz seines Ordens, der Pallottiner, leben wird. Und auch beruflich hat Pater Büscher neue Projekte geplant: „Ich schreibe die Chronik der norddeutschen Pallottiner-Provinz.“

„Bücher schreiben ist etwas Wunderbares. Ich hoffe, Sie haben daran genauso viel Freude wie ich!“, erklärte Schwester Theresia Winkelhöfer, Provinzoberin der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach, bei der offiziellen Verabschiedung von Pater Büscher. Astrid Eisenberg, Pflegedirektorin und Ordensvertretung am Herz-Jesu-Krankenhaus, ergänzte: „Was für mich in besonderer Erinnerung bleiben wird, sind die Worte, die Sie bei Festlichkeiten immer nach dem Vater Unser sagten – nicht, wie es eigentlich heißen sollte: ‚Geht hin in Frieden‘, sondern ‚Das Büffet ist eröffnet‘. Das wird uns allen sehr fehlen!“

Mit rund 13 Jahren hat Pater Büscher in Dernbach die zweitlängste Amtszeit als Krankenhausseelsorger – nach Pater Maurer – absolviert. Nun freut er sich auf einen neuen Lebensabschnitt. Dennoch sei er sehr erleichtert, betont er, dass durch seinen Weggang keine Lücke entstehe, sondern Pater Thomas seine Arbeit in allen Bereichen sofort weiterführe. „Den Arbeitskreis für Eltern totgeborener Kinder werde ich in besonderer Erinnerung behalten. Ebenso den Aufbau der Palliativstation und des Hospizes. Bei beiden Einrichtungen war ich seelsorgerisch sehr stark eingebunden“, so der Pallottiner-Pater. Aber jetzt blickt er nach vorn: „Ich war sehr gerne hier, aber alles hat seine Zeit.“



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